Nächster Auswärtssieg für die Damen 1
Endstand: 28:37
Am Wochenende traf der Oberliga-Absteiger Brannenburg auf den Aufsteiger aus der Bezirksliga, den TSV München Ost – eine Begegnung, die trotz der unterschiedlichen Ausgangslage zunächst enger war, als es das Endergebnis vermuten lässt.
Die Brannenburger Damen fanden in den ersten 30 Minuten kaum zu ihrem gewohnten Rhythmus. Das schnelle Spiel, eigentlich eine ihrer größten Stärken, kam leider nur gelegentlich zu Stande. Im Angriff ließen die Gäste zu viele klare Chancen liegen und in der Abwehr standen die Inntalerinnen teilweise zu inkonsequent. Sie ließen sich von den langen Angriffen des TSV München Ost immer wieder aus der Abwehr locken und kassierten deshalb zu leichte Gegentore. So kam es in der 20. Minute zu einem Spielstand von 10:10 und der Brannenburger Trainer M. Boddeutsch reagierte mit einem Time-Out. Nach der kurzen Besprechung gelang es den Mädls aus Brannenburg zwar einen knappen Vorsprung auszubauen, so richtig zufrieden war man aber noch nicht. (Halbzeitstand 14:17)
Nach dem Seitenwechsel zeigten die Mädls aus dem Glaspalast ein völlig anderes Gesicht. Die Abwehr agierte nun deutlich aktiver und wacher, zahlreiche Ballgewinne waren die Folge. Diese wurden über das Tempospiel konsequent in schnelle Gegentore umgewandelt, sodass sie innerhalb von 2 Minuten einen 5-Tore Vorsprung herausspielten. So richtig auf das Gaspedal gedrückt haben die Inntalerinnen erst in den letzten 10 Minuten. Hier zeigten sie schlussendlich ihre Stärke und Qualität im Tempospiel und konnten ihren Vorsprung bis zum Schlusspfiff ausbauen.
Am Ende stand ein verdienter 28:37 Sieg auf der Anzeigetafel. Auch wenn an diesem Tag noch mehr möglich gewesen wäre, freuten sich die Mädls über ihren nächsten Auswärtssieg und die 2 Punkte, die sich mit nach Hause nehmen konnten.
Kommendes Wochenende steht mal wieder ein Heimspiel an. Hier treffen die Brannenburgerinnen auf den Erstplatzierten SV München Laim II. In der Trainingswoche wird also der Fokus auf diese Begegnung gelegt und weiter an der Chancenverwertung und der Stabilität in der Abwehr gearbeitet.